Dezember, Weihnachten, Silvester und Steffi
So jetzt will ich mal wieder zur Abwechslung ein wenig bloggen.
Ich wünsche euch erstmal ein frohes, fast nicht mehr so neues Jahr 2010. Länger schon habe ich mich hier in meinem
Blog nicht gemeldet. Darum will ich mal kurz berichten, was ich so in den letzten Monaten gemacht habe. Eigentlich
nicht viel. Die meiste Zeit verbrachte ich in meinem Lieblingskiosk oder ging etwas um den Blog. Ja ich war
wirklich sehr faul in der letzten Zeit und mir fehlt auch heute noch der Antrieb etwas Sinnvolles zu unternehmen.
Fressen, trinken, Schlafen und Trevilor Truxal und Tavor nehmen, dazu in unregelmäßigen Abständen noch Saufen. Das
ist mein derzeitiger Lebensablauf.
Etwas ereignisreicher wurde es dann im Dezember.
Gespräch mit der Arbeitsagentur
Ich plane ja, nach Würzburg zu gehen und dort an einem vierwöchigen Test teilzunehmen, der Aussage darüber geben
soll, ob ich für Arbeit eingesetzt werden kann und für welche Arbeit ich geeignet bin. Hierzu mußte ich aber erst
den Antrag auf Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen. Am 16. Dezember 2009 sollte ich in der Agentur für
Arbeit antreten. Tag ich dann auch. Aber unter einem sinnvollen Gespräch stelle ich mir dann doch was anderes vor.
Der gute Herr meinte zuerst, ich hätte gar keinen Antrag ausgefüllt und legte mir alle Formulare nochmals auf den
Tisch, blanko. Später fand er dann doch noch meine ausgefüllten Formulare. Daraufhin verschwand er kurz in einem
Nebenzimmmer und kam daraufhin mit einer Visitenkarte zurück. Die solle ich mir mal vorlesen lassen, um dann in der
auf der Karte genannten Behindertenwerkstatt zu arbeiten. Ich verneinte sofort. Behindertenwerkstätten haben zwar
ihre Berechtigung. Aber dort würde ich mich unterfordert wühlen. Somit vernichtete ich als ich draußen war die
Visitenkarte fein säuberlich. Es werden ja ohnehin noch weitere Gespräche mit der Agentur folgen.
Weihnachten
Weihnachten an sich war ja noch ganz schön. Gehe ich gleich näher drauf ein. Aber das Wesen, das mich für fast 10
Tage mit seinem Besuch beglückte, entpuppte sich als der reinste Psychotherror.
Meine Exfreundin Steffi hatte angefragt, ob sie nicht über Weihnachten und Silvester zu mir kommen könne. Ich wußte
nicht, worauf ich mich einließ und lud sie zu mir ein. Keine gute Idee. Es folgten Tage der nervlichen
Dauerbelastung durch ihre elend langen Problemgeschichten. Dann wollte sie rund um die Uhr beschäftigt werden. Wenn
wir in meinem Lieblingskiosk saßen, mischte sie sich in Gespräche meiner Nachbarsfreunde ein, die sie absolut
nichts angingen. Und dabei dachte ich, sie würde sich mit den Nachbarskollegen gut verstehen, da sie oft mit ihnen
zum Rauchen hinausging, während ich im Laden blieb. Pustekuchen! Sie strengte sie mit ihrem Gelaber nur noch mehr
an. Ein Problem jagte das nächste. Und alles was man hätte positiv beleuchten können wurde von ihr in den Dreck
gezogen.
Ich enzog mich Steffi immer öfter durch Einschlafen. Das passiert bei mir schon fast vollautomatisch, wenn mir was
nicht paßt.
Silvester was auch nicht besser. Während Frau Depcic ihre Monologe hielt, versuchten wir Anderen etwas zu feiern
und ihren Käsekram zu ignorieren. Nach einigen Bieren gelang es uns auch. Doch leider wurde ich sehr schnell müde.
Dani, die zu Silvester wieder bei uns was, wollte auch früh ins Bett. Also machten wir noch die Knallerei draußen
mit und gingen um 1 Uhr ins Bett. Nicht so Steffi. Die Anderen durften sich noch 7 Stunden lang ihre Geschichten
anhören. Ohne daß sie es merkte fragten sie sich gegenseitig: "Weißt du was sie jetzt von uns will?" Als Antwort
kam "Nö. Du?" Und so ließ man Steffi weiterhin Monologe halten.
Steffi ließ verlautbaren, sie würde das nächste Mal lieber in einer billigen, stinkenden Absteige übernachten als
nocheinmal zu mir zu kommen. Als ich es meinen Nachbarn nach Silvester erzählte, klatschten sie Beifall. Keiner der
6 Personen würde Steffi so schnell wiedersehen wollen. Schade, daß sie nichts aus ihren Fehlern gelernt hat.
Letzte Einträge: Meine erste Rückmeldung nach fast einem Jahr Bloggerpause, Ein Jahr Behindertenwerkstatt - vom Himmel in die Hölle
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(9.2.10 21:37) Hi, zu punkt 1 Arbeit: Ich weiß nicht was du hast, in einer Behindertenwerkstatt zu arbeiten. Ich muss es schließlich auch. Daraus schließe ich, wie ich schon leider feststellen muss, dass du zu faul bist um irgendwelche Arbeit anzunehmen und Punkt 2: Steffi kenne ich noch von alten KW-Tagen habe sie aber schon ewig nicht mehr gesehen, damals war sie mal kurz zu besuch in KW (ungefähr 15 Jahre her), weiß also wirklich nicht wie sie drauf ist. Naja gut dass du das geschildert hast. Gruß Manu |
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/ Website (9.2.10 21:48) Weiß nicht ob mein Kommentar angekommen ist, aber okay. zu punkt 1: Ich weiß nicht, wieso du eine Behindertenwerkstatt ablehnst. Ich muss es schließlich auch momentan in einer solchen Werkstatt arbeiten und habe manches Mal auch keine Lust auf diese Arbeiten. Demzufolge muss ich leider immer wieder feststellen, dass du zu faul bist, um irgendwelche Arbeit anzunehmen und mit einer psychchischen Erkrankung, die wir beide haben, kann man sich nicht immer rausreden, aber okay. Punkt 2: Steffi habe ich mal das letzte Mal vor 15 Jahren gesehen aus KW-Zeiten. Sie war bis zur 2. oder dritten klasse in unserer Schule, ging dann nach Berlin. gut dass du geschildert hast, wie sie sich gibt, kenne sie ja so nicht mehr, keine große Erinnerungen mehr. Gruß Manu |
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Echo (14.2.10 03:09) Tja, wenn ich Deine Kommata ansehe, glaube ich unbesehen, dass Du in einer Behindertenwerkstatt arbeiten musst. Zwar könnte Büffel auch die Texte durch die Rechtschreibprüfung jagen, aber, er hat Verstand. Er weiß nämlich um die Gefahr der Sackgasse einer solchen Einrichtung. Einmal drin, immer drin. Den Stempel würde er nie los werden. Büffel: Kopf hoch! Kämpfen, kämpfen, kämpfen! In 3 Jahren möchte ich Dich von den Medikamenten unabhängig sehen und zumindest in einer Umschulung/Fortbildung. Du musst aus Deinem Leben etwas machen! Du verschenkst dein Potential an Alkohol und Drogen. Versuch's evtl. im EDV-Bereich. Liebe Grüße, das Echo |